Lebensberatung

Ohne Wurzeln keine Flügel

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„Ich will nie so werden wie meine Mutter oder wie mein Vater!“ Haben Sie das auch schon einmal gedacht? Wenn ja, mag es für Sie gute Gründe geben. Die Gefahr ist nur, dass Sie Ihr Leben dann unbewusst so gestalten, das Sie genau das Gegenteil tun oder denken und das kann verheerende Folgen für Ihr Leben haben.
Buchtitel/Buchtipp: „Ohne Wurzeln keine Flügel“, Bertold Ulsamer

https://www.youtube.com/watch?v=r6EsL-bCoGQ

7 Kommentare

  1. Liebe Frau Hüls,

    danke für Ihre informativen und unterhaltsamen Videos. Ich konnte durch diese viel mitnehmen! Speziell zu diesem Thema würde ich gern mal ihre Meinung hören:

    Ich wurde ich eine problematische Rolle innerhalb meiner Familie geboren. Ich habe/hatte daher auch psychische Probleme, und einige Therapien gemacht. Ich bin also Tochter eines sadistischen Vaters und einer psychisch labilen, aggressiven Mutter. Ich habe eine 1,5 Jahre ältere Schwester. Ich wurde als Sündenbock für innerfamilere Probleme missbraucht und sämtliche psychischen Störungen wurden an mir abreagiert. Ich wurde schon als Baby vernachlässigt und körperliche Gewalt sowie seelische Demütigung waren an der Tagesordnung. Meiner Schwester wurde vergleichbres nicht angetan, ich habe also zugesehen, wie jemand anderes bekommen hat, was man mir nicht geben wollte. Meine Therapeutin hat mich als multipel traumatiesiert eingestuft und mir dazu geraten den Kontakt zu meiner Familie abzubrechen, da insberondere die Demütigung auch im erwachsenenalter anhielt. Meine Familie sucht, sobald ich mich abwende allerdings wieder Kontakt zu mir, weil meine Rolle dazu dient, dass meine Eltern nicht ihre eigene Wahrheit anschauen müssen. Ich bin jetzt über 30, alleinerziehend, mit Männern klappt es gar nicht, und das obwohl ich seit Jahren Persönlichkeitsarbeit leiste. Ich bin meistens fröhlich lache viel und die Menschen mögen und respektieren mich. Ausser meine Familie. Die schafft es immer, sich selbst zu übertreffen. Deswegen will ich jetzt sogar auch keinen Kontakt zu meiner Schwester mehr! Das einzig positive was ich bisher von meiner Familie übernehmen konnte ist das hohe logische Verständnis, das ich von meinem Vater mitbekommen habe. Das habe ich mir jetzt spät nochmal zu Nutze gemacht und eine Umschulung zur Systemintegratorin begonnen. Wie kann ich mit meinen familiären Verhältnissen Kraft aus meinen Wurzeln ziehen? Ich glaube fast eher dass meine Wurzeln meinen Flügeln im Weg stehen. Insbesondere was Liebesbeziehungen betrifft! Hätten sie einen Rat für mich?

  2. +Erna Hüls Als ich noch ein Teenager war, habe ich sehr gegen diesen Weg opponiert, dann aber mit zunehmenden „Ent-Täuschungen“ gelernt dass er so ganz falsch wohl nicht war. Auch meine Eltern waren wohl auf der Suche nach dieser goldenen Mitte, beide waren schon reifer und hatten quasi ein halbes Leben hinter sich als sie sich kennenlernten

  3. +Schnucki Mausi *lach* das ist eine gute Frage. Sie können das, was Ihre Eltern Ihnen vorgelebt haben, nicht unter einen Hut bringen. Dieser Hut würde Ihnen auch gar nicht passen, denn er gehört zu Ihren Eltern. Wenn es Ihnen gefällt, wie Ihre Eltern ihre Ehe gelebt haben, dann nehmen Sie doch die guten Aspekte daraus mit in Ihr Leben. Wo ist das Problem? Sicher gibt es einen Mann, der das ähnlich sieht. Und wenn diese Form der Ehe für Sie nicht in Frage kommt, können Sie innerlich (nicht persönlich!) zu Ihrem Vater und Ihrer Mutter sagen: „Danke, dass ihr mir zeigt, wie ich nicht leben will.“

  4. @Erna Hüls Was wäre denn bitteschön die „goldene Mitte“ inpuncto Beziehungsstil, wenn meine Eltern eine sehr offene Ehe gelebt haben – eine halb-monogame Beziehung? Wenn Sie mir das vormachen, wie Sie gleichzeitig die guten und schönen Aspekte aus wechselnden Liebschaften UND monogamer Zweisamkeit unter einen Hut bringen wollen, zahle ich Ihnen 1000 Billiarden Dollars, Euros und alle andere Währungen zusammen an Coachinghonorar!!

  5. Danke schön

  6. Mirror mirror on the wall, I am my mother after all! 😀 Vielen Dank für diesen Beitrag. Sehr hilfreich.

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